Wikileaks: Über Indien soll Geld reinkommen

veröffentlicht am 25.10.2011 um 16:20 Uhr

Über Ebay versteigerte Dinner mit Julian Assange waren leider nur ein Tröpfchen auf den heißen Stein. Diesen Montag spielten die Aktivisten von Wikileaks mit offenen Karten. Die Kassen der Enthüllungsplattform sind leer, weil Zahlungsabwickler wie Visa und Mastercard keine Spendengelder mehr weiterleiten. Deshalb will Wikileaks zunächst kein weiteres neues Material mehr online stellen und alle Energie auf das Aufbessern der Finanzen bündeln.

In einem Interview mit dem indischen Sender NDTV geht Assange nun genauer darauf ein, wie er an neue Spendengelder kommen will. Wikileaks wolle gegen die Blockade der amerikanischen Zahlungsdienstleister vorgehen – vor Gericht. Wenn dies nicht gelinge, dann würden die “Mächte der Dunkelheit“ die Zerstörung von Wikileaks erreichen. Aktuell arbeite Wikileaks daran, in Indien ein Konto einzurichten, ebenso in “ähnlichen“ Ländern. Zudem habe Wikileaks Spendenzahlungen per SMS ermöglicht, so Assange gegenüber NDTV.

http://www.wuv.de/nachrichten/digital/wikileaks_ueber_indien_soll_geld_reinkommen

 

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